Unhaltbare Grenzwerte
18.12.2009
Die wissenschaftliche und rechtliche Unhaltbarkeit
der Grenzwerte gemäß 26. BImSchV.
Ergebnisse eines interdisziplinären Projekts
Von Prof. Karl Richter
Vortrag im Rahmen einer BUND-internen Tagung am 13. 11. 2009 in Fulda zum Thema: Defizite beim vorsorglichen Schutz vor Umwelt- und Gesundheitsgefahren
Ulrich Warnke hat die Situation, vor der wir stehen, in seiner Schrift Bienen, Vögel und Menschen. Die Zerstörung der Natur durch ‚Elektrosmog (2007) so zusammengefasst: Das „natürliche Informations- und Funktionssystem der Menschen, Tiere und Pflanzen“ wird heute von „einer noch nie da gewesenen Dichte und Intensität künstlicher magnetischer, elektrischer und elektromagnetischer Felder zahlreicher Techniken des Mobil- und Kommunikationsfunks überlagert. Die von den Kritikern dieser Entwicklung seit vielen Jahrzehnten immer wieder vorhergesagten Folgen sind inzwischen nicht mehr zu übersehen. Bienen und andere Insekten verschwinden, Vögel meiden bestimmte Plätze und sind an anderen Orten desorientiert. Der Mensch leidet an Funktionsstörungen und Krankheiten; und soweit sie vererbbar sind, gibt er sie als Vorschädigungen an die nächsten Generationen weiter.“
Nach diesem ersten Heft der Reihe Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks, die von der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V. herausgegeben wird (www.broschuerenreihe.net), haben die nächsten Broschüren mit dem Stand internationaler Erkenntnis nach der besonderen Bedrohung der Kinder und nach Schädigungen der Gene gefragt. Mehrfach sind wir dabei auch auf die juristische Frage zugegangen, wer die Verantwortung für die immer deutlicher beweisbaren Schädigungen trägt. Die Frage der Grenzwerte ist in diesem Zusammenhang gar nicht zu umgehen. Mit der vierten Broschüre Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals legt unsere Initiative erstmals eine Schrift vor, die auch juristische Fachkompetenz an der Erörterung eines unverantwortlichen Umgangs mit Gesundheit und Umwelt beteiligt.
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